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Sommertour der Hoffnung macht Station bei der Stiftung Bethesda-St. Martin

BOPPARD Die „#Sommertourderhoffnung“ führte den neugewählten Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland am dritten Tag zur Stiftung Bethesda-St. Martin. Vorstand Werner Bleidt informierte Latzel dabei über die Geschichte und das Wirken der Stiftung. Dabei präsentierte er auch die Kapelle St. Martin, deren Türen man in nächster Zeit aufwendig rekonstruieren will.

Davor aber erfuhr Präses Latzel die „Hoffnungsgeschichte“ der Stiftung Bethesda-St. Martin aus der jüngeren Coronazeit.

Zentraler Ort der Stiftung Bethesda-St. Martin ist die Jahrhunderte alte Martins-Kapelle auf dem Stiftungsgelände in Boppard. In deren Glockenturm befand sich eine im Jahr 1709 geweihte Glocke, die leider in den Wirren des 2. Weltkrieges abhandengekommen ist.
Im Jahr 2011 wurde auf Bitte hin von Bruder Michael aus dem Kloster Maria-Laach hier auf unserem Gelände eine neue Glocke gegossen, die nun wieder zu den Gottesdiensten und zu den besonderer Anlässen läutet.
Im Zuge der Pandemie waren gleich zu deren Beginn zwei Altenzentren betroffen. Es war trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Corona-Ausbrüchen gekommen, so dass sowohl Bewohner als auch Mitarbeiter erkrankten.
Stiftungsweit waren Angst und Verunsicherung in aller Form spürbar, gerade auch was die weitere Entwicklung anging.
Um dem Eindruck entgegenzuwirken, man sei dem Virus wehr- und schutzlos ausgeliefert, wurde am 16. März 2020 entschieden, von nun an zweimal täglich die Glocke zu läuten.
„In einer rückblickenden Betrachtung, datiert auf den 15.Mai 2021, stellen wir mit ungläubiger
Verwunderung fest, dass uns das Virus weitgehend verschont hat,“ so Vorstand Werner Bleidt
„In dieser schlimmen Krise hat unsere Glocke mit ihrem alltäglichen Geläut, Hoffnung und Zuversicht verbreitet und irgendwie hat sie auch für uns alle in der Stiftung Schutz geboten. In großer Dankbarkeit haben wir mit Datum vom 15. Mai das Läuten der Glocke eingestellt, was allerdings schon bald moniert wurde. Aufgrund der Bitten und auch nach der Erfahrung läutet sie nun wieder, täglich um 12 Uhr für zwei Minuten. Es sind Minuten der Besinnung. Das Läuten verbreitet Hoffnung, Zuversicht und Freude.“

Die „#Sommertourderhoffnung“ führt Präses Thorsten Latzel und sein Team acht Tage lang über 600 Kilometer in 40 Gemeinden. Die eine Botschaft lautet: „Wir brechen gemeinsam auf nach Corona“.

Video 1

Video 2

 

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Foto: Stiftung Bethesda-St. Martin

Ort der Hoffnung und Zuversicht. Präses Torsten Latzel  und der Vorstand der Stiftung Bethesda-St. Martin, Werner Bleidt (rechts) im Klosterinnenhof.

12.07.2021

 

 



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