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    Wohnen im geschützten Bereich

    Unser geschützter Wohnbereich bietet  Wohnraum für Menschen mit einer mittelschweren bis schweren Demenz. Häufig werden bei verwirrten, hinlaufgefährdeten Menschen freiheitsentziehende Maßnahmen veranlasst. Hier stellt sich grundsätzlich die Frage, wenn von einem dauernden Bedarf auszugehen ist, ob nicht die Unterbringung in einem geschützten Bereich die humanitärere Lösung für den Einzelnen ist. Die räumliche Beweglichkeit in einem solchen Bereich ist sicher größer.

    Die hier betreuten Menschen als einzigartige Persönlichkeiten anzunehmen und ihre Lebensqualität durch den bewussten Verzicht auf die üblichen Fixierungsmaßnahmen (Gurte, Gitter, sedierende Medikamente etc.) zu erhalten, indem auf ihre individuellen Bedürfnisse eingegangen wird, ist eine Herausforderung, der wir uns im Altenzentrum Haus Elisabeth stellen.

    Sowohl der dauerhafte als auch der zeitlich befristete Aufenthalt in einem geschützten Wohnbereich ist eine Maßnahme, die tief in die Freiheitsrechte eines Menschen eingreift.

    Darum ist die Aufnahme in einem geschützten Bereich nur dann möglich, wenn sich eine nachweislich urteilsfähige Person freiwillig dazu entscheidet. Ist diese Urteilsfähigkeit jedoch durch eine Erkrankung, die mit Verwirrtheit und Verlust der Orientierungsfähigkeit einhergeht, eingeschränkt oder verloren, bedarf es eines richterlichen Beschlusses, um den Erkrankten in einem geschützten Bereich unterzubringen.

    Gerade der beschützende Bereich stellt nicht nur Anforderungen an die Räumlichkeiten, wie zum Beispiel sichere Fenster und Türen, spezielle Ein- und Ausgangsbereiche, sondern auch an das Pflegepersonal und Therapeuten.

    Diese Sicherheitsvorkehrungen erlauben dem Bewohner ein größeres Maß an Freiheit, da die Hinlaufgefahr und Selbstgefährdung minimiert sind.

    Unser geschützter Garten

    Zu unserem gerontopsychiatrischen Bereich gehört einen geschützten Garten. Die zwei Terrassen und weiteren Sitzmöglichkeiten laden bei Sonnenschein zum verweilen ein. Durch die bestehenden Obstbäume entsteht eine gemütliche Atmosphäre. Die Bewohner können sich durch den geschützten Garten frei der Natur widmen und jahreszeitlichen Orientierung sowie der Bewegungsfreiheit nachkommen. Des Weiteren finden im Garten auch Therapien und Gesprächsstunden statt. Die Sinne sollen durch die Bepflanzung und Ausstattung angeregt werden: Kräuter- und Duftpflanzen bieten verschiedene Anreize und Erlebnisse zur Beobachtung und Entspannung. 

     

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